Angekommen im Alltag

Jetzt will ich mich auch mal zu Wort melden. Mein Name ist Nadine und ich bin die Frau Mutter in der Elektrofamilie.

Ich rannte bei meinem Mann damals offene Türen ein, als ich mit der Idee ankam, uns ein Elektroauto anzuschaffen: Nachdem die Kinder aus dem Gröbsten raus waren – also im Kindergarten – wollte ich wieder arbeiten gehen und dafür braucht’s nunmal ein Auto, wenn man auf dem Dorf wohnt. Und da mein Arbeitgeber so zuvorkommend war, in der Tiefgarage direkt unterm Büro ein paar Ladesäulen zu installieren, lagen die Vorteile auf der Hand: Kostenloses Laden und kein noch so schlechtes Wetter versaut die Frisur.

Bei einem Arbeitsweg von gut 40km je Richtung bot sich da die Zoe an und so legten wir uns eine zwei Jahre alte Gebrauchte zu.

Aber jetzt zum Kona.

Nachdem mein liebreizender Gatte so freundlich war, das Auto alleine abzuholen, habe ich es mir dann für die Arbeitswoche unter den Nagel gerissen. Soll der doch Zoe fahren, fand er ja bisher auch so toll…

Mal so aus dem Nähkästchen geplaudert: Eigentlich mag ich keine SUVs. Schon gar keine kleinen. Warum habe ich den Kona dann trotzdem nach der ersten Fahrt ins Herz geschlossen und wollte ihn unbedingt jeden Tag haben?

Die Zoe ist toll und ich genieße es seit gut drei Jahren, elektrisch zu fahren. Das alleine macht ja schon riesig Spaß. Aber gegen den Kona fährt sich die Zoe fast schon wie ein „normales“ Auto. Mit dem Kona kann man fahren, fast ohne das Bremspedal bedienen zu müssen. Jede Frau, die gerne hohe Absätze trägt, wird nachvollziehen können, was das bedeutet… also einfach Gas geben, Auto fährt schneller. Runter vom Gas, Auto bremst. Fast bis zum Stillstand. Um dann komplett anzuhalten gibt’s noch ein „Schaltpaddel“ am Lenkrad. Und nach dem Anhalten kommt dann wieder das Beschleunigen. Und DAS kann der Kona! #yeah!!!

Außerdem funktionieren die elektronischen Helferlein so perfekt, dass ich eigentlich gar nicht mehr ohne fahren mag. Das System hält den Abstand zum Vordermann und das Auto auch in der Spur. Alles regelt unaufdringlich und super angenehm.

Hier liegt dann auch der größte Nachteil der Zoe: Außer einem Tempomat gibt es keinerlei Unterstützung. Und eine Sitzheizung gibt es auch nicht…

Aber im Kona schon!!! Und die hat sogar anständig Power. Und sogar eine Lenkradheizung gibt’s. Allein schon deshalb darf mein Mann gern die Zoe fahren, so oft er will 😉

Vom Verbrauch her ist der Kona dann sogar noch sparsamer als die Zoe. Warum auch immer. Die Zoe habe ich auf dem Weg zur Arbeit unter gleichen Bedingungen mit etwa 18kWh/100km bewegt, der Kona schafft sogar unter 15kWh! Keine Ahnung woran das liegt, aber ich werde da mal weiter forschen und beide Autos gegeneinander testen. Mein Mann will ja auch mal SEIN Auto fahren dürfen…

Abgesehen davon bin ich auch noch nie mit so viel Restreichweite im Büro angekommen. Genau genommen noch nicht mal zu Hause losgefahren.

Auf jeden Fall habe ich schon früh am Morgen ein Grinsen im Gesicht, wenn ich den Kona nehmen darf. Und da MEIN Morgen meist früher ist als der meines Mannes, wird er wohl noch öfter Zoe fahren dürfen…

Viele Grüße, Eure Nadine

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2 Kommentare zu „Angekommen im Alltag

  1. Hallo Nadine,
    dein Beitrag mach Lust auf eine Probefahrt…. 😊

    Ich denke das mit der Beschleunigung und den Vorteilen mit hochhackigen Schuhen würde „du weißt schon wem“ wohl ebenso gut gefallen wie dir 🤣.

    Liebe Grüße

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    1. Hallo lieber Peter,

      eine Probefahrt für dich und „ich weiß schon wer“ ist wohl das kleinste Problem. 😉

      Liebe Grüße,
      Nadine

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